Alex O`Loughlin, German Fanclub, Donate Life, Organspende, Three Rivers, Moonlight,

Letzte Kommentare

Keine Kommentare

Anzeige

Counter

Ferienhaus buchen

Partnerseiten:

Kalender

September 2010
MoDiMiDoFrSaSo
 << < > >>
  12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930   

03 Sep 2010 





Geschenk des Lebens

Nach der Nierenspende von SPD-Fraktionschef Frank Walter Steinmeier wird über eine Reform der Organspenden-Regelung diskutiert. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger will offen über eine Widerspruchsregelung reden. Jahr für Jahr würden Menschen sterben, die vergeblich auf Organspenden warten, sagte sie in einer Zeitung.
Deshalb müsse über eine Verbesserung der Situation geredet werden. Bei einer Widerspruchsregelung könnten Hirntoten Organe entnommen werden, falls sie dem nicht zu Lebzeiten ausdrücklich widersprochen haben.
Eine öffentliche Diskussion über Organspende ist sicher nicht verkehrt. Es muss jedoch vorher einem Prominenten passieren, damit Organspende in aller Munde ist.
Diese Tatsache regt in diesen Tagen auch unsere User zu vielen Gesprächen darüber an.
Die Diskussion über Organspenden-Regelung spaltet das Lager allerdings in 2 Hälften.
Ärzte stehen Neuregelung von Organspenden eher skeptisch gegenüber.
"Die geforderte Widerspruchslösung sei nicht fair für die Patienten". "Eine solche Debatte bringe mehr Schaden als Nutzen". "Eine Gesetzesverschärfung verstärke das Misstrauen der Bürger gegen die Transplantationsmedizin".
Wir finden, daß die aktuelle Aufklärung einfach besser werden muss! Die Leute haben Angst und das ist ihr gutes Recht!
Immer noch gibt es viele Informationslücken innerhalb der Bevölkerung. Laut einer Umfrage fühlen sich über 50 Prozent der Bundesbürger nicht ausreichend über Organspende informiert.
Daran sollte gezielt gearbeitet werden und nicht an dem Versuch, anhand eines Gesetzesentwurfs so viele Organspender wie möglich zu bekommen! Das verunsichert die Menschen!
Organspende ist wichtig und jeder sollte sich ein wenig Zeit nehmen, um darüber nachzudenken.
Die nachfolgende Geschichte der kleinen Hannah gibt schon Anlass dazu. Aber lest selbst:
Für die meisten Menschen ist die Kindheit eine Zeit ohne große Sorgen. Für die kleinen Dramen, die es in jedem Kinderleben gibt, sind Mama und Papa da.
Zum Beispiel wenn es nachts einen bösen Traum hatte.
Doch so ein böser Traum wurde plötzlich für Hannah und ihre Eltern zur Realität. Bei einer Routineuntersuchung vor einer Ohren-OP stellten die Ärzte einen viel zu hohen Blutdruck
fest. Nach weiteren Untersuchungen wurde eine angeborene Nierenerkrankung diagnostiziert, die auf Dauer zu Nierenversagen führen würde. Nur zwei Monate nach der
Diagnose musste Hannah das erste Mal an die Dialyse. Nach anfänglichen Komplikationen mit langen Krankenhausaufenthalten entwickelte sich Hannah unter der täglichen Dialyse gut. "
Sie war wie eine Erlösung für Hannah. Ihr Zustand besserte sich schlagartig",erinnert sich ihre Mutter. Doch nach einiger Zeit wurde Hannah körperlich immer schwächer.
Eine neue Niere schien nun der einzige Ausweg aus dem Alptraum. Eine endlos scheinende Zeit des Wartens begann. Alles war  von der Sorge um Hannah überschattet.
"Das Telefon hatte ich immer dabei, falls der Anruf des Transplantationszentrums kommt." erzählt Hannahs Mutter.
Endlich, fast 2 Jahre nach der Diagnose, ertönte das ersehnte Klingeln mit der erlösenden Nachricht. Und plötzlich ging alles ganz schnell. Am 4. Februar 2008 erhielt Hannah das Geschenk des Lebens. Eine neue Niere. Seither werden für sie und ihre Familie mit jedem Tag kleine und großeTräume wahr: Hannah kann wieder Kind sein. Und auch für ihre Familie ist der größte Wunsch in Erfüllung gegangen. Aber einer ist geblieben: Hannahs Mutter möchte, dass in Zukunft noch mehr Familien das Geschenk des Lebens erhalten.
Jeder Mensch hat ein Recht auf Leben! Es ist das größte Geschenk! Sollte man dieses Geschenk nicht weitergeben?
Pazoro · Keine Sichtungen · Einen Kommentar verfassen
31 Aug 2010 
Mit zweiter Leber

Osnabrück. Dank seiner zweiten Leber sitzt Bernhard Forsmann aus Bad Laer wieder stark im Sattel. Gemeinsam mit 35 Gleichgesinnten radelte der 69-Jährige jetzt in zehn Tagen 1000 Kilometer von Meringen in der Schweiz bis nach Düsseldorf. Ein Ziel der Tour: Werbung machen für die Organspende.

Auf Einladung des Diözesanmuseums und des Rotary Clubs Osnabrück-Süd wird Bernhard Forsmann am Mittwoch, 1. September, ab 19 Uhr im Forum am Dom über seine Erlebnisse und Erfahrungen berichten.

Während der „Radtour pro Organspende 2010“ wollte der Bad Laerer unter Beweis stellen, dass eine Organtransplantation nicht nur neue Lebensqualität für die Empfänger mit sich bringt, sondern durchaus auch körperliche Fitness.

„Wir wollten Danke sagen – den Angehörigen der Organspender sowie den Transplantationszentren mit ihren Ärzten und Pflegekräften, ohne die die meisten von uns nicht unterwegs gewesen wären“, begründet Bernhard Forsmann sein nicht nur körperliches Engagement.

Seit 2007 lebt er mit einer fremden Leber und freute sich zum Abschluss der Tour über seinen persönlichen sportlichen Erfolg. Wichtiger ist es ihm allerdings, für eine größere Spendenbereitschaft in der Bevölkerung zu werben, denn auf den Wartelisten sind 12000 Patienten registriert, und täglich sterben drei von ihnen, denen durch eine Organspende geholfen werden könnte.

http://www.noz.de/lokales/47375910/mit-zweiter-leber

Pazoro · Keine Sichtungen · Einen Kommentar verfassen
22 Aug 2010 
http://www.alexoloughlinfansfordonatelife.com/2010/08/happy-birthday-alex-our-birthday.html

HAPPY BIRTHDAY, ALEX! Our birthday present for you: Our support for Donate Life!

|August 22, 2010|by Sabine Atkins, creator/editor-in-chief, www.alexoloughlinfansfordonatelife.com


On August 24, the German Alex O'Loughlin Fan Club celebrates the birthday of the Donate Life Ambassador, who soon can be seen back on CBS in fall's hottest new series "Hawaii Five-0"!

We applaud the efforts of the fan group that has made promoting organ donation a central component of their support for Alex O'Loughlin and his projects.



When Alex received the Donate Life Hollywood Person of the Year Award, he pledged to continue to be a powerful voice for raising organ donation awareness. All over the world, his fans feel inspired by him to do their part for the cause.

In lieu of birthday gifts, several members of the fan club have given a total of $435 to Donate Life and also dedicated a rose to be placed in Alex's honor on the 2011 Donate Life Rose Parade Float.

The motto of the float theme is "Seize the day", and we feel this is a great motto for Alex's birthday as well.

The participants in the fundraiser were:
Silke "schmeissi", Annette "AnnHart", Petralisa, Anne, Tanja, Madforalex, Akanah, Sun, Alexfan, Romy, Eva, Barbara and Sabine Atkins.



We wish Alex a very Happy Birthday, filled with everything that makes him smile and his special day unforgettable, but above all health, love and success! We can't wait to see him again on TV as Steve McGarrett in "Hawaii Five-0", which starts Monday, September 20, 10/9c on CBS!



21 Aug 2010 

Thinking about organ donation in advance can save lives



[Text by AnnHart (Tinker Bell) and Petralisa, members of the German Alex O'Loughlin Fan Club Network. Translation by Sabine Atkins.]

Sometimes you loose a loved one by surprise.
It happened to a young woman who lost her husband suddenly in a tragic accident. The husband's injuries to his brain were so severe, brain death was the only diagnosis.

Together with the women's group of their parish, the young woman had thought intensively about organ donation, even before the accident had happened. She had even filled out a donor card and then also talked to her husband about the subject.

He knew she had a donor card, saying only that he doesn't want to think about it. He transferred the decision to her, just in case something should happen.

He knew that she would make the right decision.
Then came the tragic accident. Despite the grief over the painful loss, the young woman immediately thought of organ donation.
She asked the doctor whether her husband's organs would be suitable for donation. Together with their children, she decided to release the body for removal of the organs.

The woman was able to find some sense in the death of her husband and his gift saved many lives. This was very comforting for his family. It was almost like a sign of life from her husband.
Every now and then, she inquires about the condition of the recipients, and she is happy to hear that they are all doing well.

Stories like these show us again how important it is to think about organ donation in advance. If we lose a loved one, we could be too overwhelmed to make the right decision.
Take a little time and just think about it. Then the decision isn't so hard for your relatives.

Donate Life Ambassador Alex O'Loughlin has previously thought about organ donation, and he made his decision clear. A good reason for us to sometimes remind everyone around us of this life-saving cause.

There are now over 108,000 people on the national organ donation waiting list.
Please speak with your family and friends about your decision to register as an organ donor. You can register online, for more information please visit:



---------------------- German original text ---------------------------------

Es schadet nicht sich ein wenig Zeit für Organspende zu nehmen


Manchmal verliert man einen geliebten Menschen völlig unvorbereitet.
So ging es einer jungen Frau, die ihren Mann plötzlich durch einen tragischen Unfall verlor. Der Ehemann trug so schwere Hirnverletzungen davon, das nur noch der Hirntod festgestellt werden konnte.

Mit Organspende hatte die junge Frau sich schon vor dem Unfall intensiv in der Frauengruppe ihrer Pfarrgemeinde auseinandergesetzt. Sie hatte selbst einen Organspenderausweis ausgefüllt und konfrontierte auch ihren Mann mit dem Thema.

Er wußte, das sie einen Spenderausweis hatte und meinte nur, das er nicht darüber nachdenken wolle. Er übertrug ihr die Entscheidung für den Fall der Fälle!

Ihm war klar, das sie richtig entscheiden würde.
Dann passierte der tragische Unfall. Trotz der Trauer über den schmerzhaften Verlust dachte die junge Frau sofort an Organspende.
Sie fragte den Arzt, ob ihr Mann eventuell als Spender in Frage käme.
Gemeinsam mit ihren Kindern entschloß sie sich die Organe freizugeben.

Der Tod ihres Mannes hat so einen Sinn bekommen und konnte vielen Menschen das Leben retten. Diese Situation empfand sie als sehr tröstlich. Es war fast wie ein Lebenszeichen ihres Mannes.
Hin und wieder erkundigt sie sich nach dem Befinden der Empfänger und ich überglücklich zu hören, das sie alle wohlauf sind.

Die Geschichte zeigt mal wieder, wie gut es ist sich vorher Gedanken über Organspende zu machen. Wenn man einen Menschen verliert, ist man oft überfordert, die richtige Entscheidung zu treffen.
Nehmt euch ein wenig Zeit und denkt mal darüber nach. Den Angehörigen fällt dann in einer solchen Ausnahmesituation eine Entscheidung nicht mehr so schwer.

Alex hat sich vorher Gedanken gemacht und steht voll zu Organspende. Für uns ein Grund, wenigstens mal darüber nachzudenken.
Es gibt so viele Menschen die dringend Hilfe brauchen.

Quelle: Fürs Leben, http://www.fuers-leben.de

Pazoro · 2 mal angesehen · Einen Kommentar verfassen
20 Aug 2010 
PAKISTAN BRAUCHT UNSERE HILFE




Hey Alex Fans,

Dieses Mal brauchen die Menschen auf der östlichen Halbkugel der Erde unsere Hilfe, nämlich Pakistan.

Wie wir alle aus den Medien wissen, sind Tausende von Menschen einer Flutwelle zum Opfer gefallen. Viele wurden getötet oder verloren Hab und Gut!
Nun bedroht eine neue Flutwelle das Land. Die Seuchengefahr ist mittlerweile dramatisch gestiegen. Millionen von Kindern sind von Seuchen wie Cholera bedroht.
Man schätzt, das in den nächsten 3 Monaten bis zu sechs Millionen Menschen Hilfe bei der Nahrungsmittelversorgung brauchen.
Zahlen, die wir uns gar nicht vorstellen können! Wir kennen keinen Hunger und wir haben alle ein Dach über dem Kopf.

Alex's Fans sind weltweit eine starke Gemeinschaft! Laßt es uns auch diesmal wieder beweisen!
Wir haben schon so viel geschafft.
Helft uns und tragt die Botschaft weiter an Freunde und Familie!
Wenn jeder nur ein wenig spendet, kann das schon viel bewirken!
Bitte, schaut Euch in Euren Ländern nach Hilfsorganisationen um und spendet für Pakistan.



Text by AnnHart(TinkerBell) and Petralisa, members of the Alex O'Loughlin German Fan Club Network

http://www.aktion-deutschland-hilft.de/index.php


Pazoro · 2 mal angesehen · Einen Kommentar verfassen
06 Aug 2010 

Wenn es um Leben und Tod geht, steht der Motor nicht still

05.08.2010 20:15 Uhr

 

Von Roland Ströbele


Neu-Ulm Bis an die Grenze der Belastbarkeit arbeiten seit Tagen die für den Organtransport zuständigen Männer beim Kreisverband Neu-Ulm. Die Fahrer sind seit dem vergangenen Sonntag fast pausenlos im ganzen Bundesgebiet unterwegs und transportieren Lebern und Nieren, die anderen Menschen das Leben retten können. Die Motoren der Fahrzeuge standen kaum still. Kaum war ein Einsatz beendet, kam schon der nächste Hilferuf einer Klinik.

Bei ihren Einsätzen haben die Neu-Ulmer BRK-Retter binnen kürzester Zeit bei Fahrten nach München, Bad Mergentheim, Heidelberg und Stuttgart 4000 Kilometer heruntergespult. Warum es zu einer derart eklatanten Häufung in den vergangenen fünf Tagen gekommen ist, kann sich Sven Jooß nicht erklären. „Vielleicht ist es Zufall“, spekuliert der Leiter des Fahrdienstes beim BRK-Kreisverband Neu-Ulm und hofft auf ruhigere Tage, damit er und seine übernächtigten Fahrer wieder durchschnaufen können.

„Wir sind an der Grenze unserer Leistungsfähigkeit angekommen“, stöhnt Sven Jooß. Dies ist eine Seltenheit. Üblicherweise verteilt sich das Aufkommen von Spenderorganen gleichmäßig über das ganze Jahr. Warum es nun zu dieser Häufung gekommen ist, stellt den Fahrdienstleiter vor ein Rätsel, da die Zahl der Organspenden rückläufig ist. Ein Grund mag sein, dass es weniger Verkehrstote gibt. Denkbar ist aber auch, dass immer weniger Menschen zur Organspende nach ihrem Tod bereit sind. Die Deutsche Stiftung Organspende (DSO) forscht derzeit nach den Ursachen.

Ein Blick in die Statistik belegt die Tendenz. Im Jahr 2007 transportierte das BRK Neu-Ulm noch 275 Organe, ein Jahr später waren es nur noch 192 und im Jahr 2009 sackte die Zahl auf 112 ab. Dabei gibt es sehr viele Menschen, die dringend ein Organ brauchen, um überleben zu können.

Für das BRK Neu-Ulm ist der Organtransport ein wichtiges Standbein. Der Kreisverband ist eine von zwei Hilfsorganisationen, die eine Zulassung zum Transport von Spenderorganen unter Blaulichteinsatz in ganz Baden-Württemberg haben und außerdem bundesweit fahren dürfen.

Der Kreisverband Neu-Ulm des Bayerischen Roten Kreuzes hat sich in den letzten 21 Jahren bundesweit einen hervorragenden Ruf beim Organtransport erarbeitet, wie BRK-Kreisgeschäftsführer Alfred Baur sagt: „Unsere großen Stärken sind die große Flexibilität und die absolute Zuverlässigkeit.“

Vier Mitarbeiter des BRK stehen im Rot-Kreuz-Haus am Pfaffenweg für diese Aufgabe bereit und wechseln sich ab in diesem Dienst, der sich hauptsächlich nachts und an den Wochenenden abspielt, wenn in den Operationssälen der Kliniken Kapazitäten frei sind.

Schon in einem sehr frühen Stadium einer Organverpflanzung wird das BRK in Neu-Ulm eingeschaltet. Unabhängige Neurologen, die beispielsweise den Hirntod eines Unfallopfers feststellen müssen, werden vom Fahrdienst des BRK-Kreisverbandes abgeholt und in die Klinik gebracht, in der der mögliche Organspender liegt. Bestätigt auch dieser Arzt den irreversiblen Hirntod des Patienten und stimmen die Angehörigen einer Organentnahme zu, können Gewebeproben entnommen werden. Die werden dann - wieder im BRK-Auto - nach Heidelberg gefahren und dort typisiert. Diese Daten werden zu Eurotransplant in Leiden/Niederlande geschickt, wo fast europaweit Menschen registriert sind, die auf ein Organ warten.

Spezialisten werden vom Flughafen abgeholt

Ist ein passender Empfänger gefunden, läuft die Maschinerie an. Soll zum Beispiel ein Herz transplantiert werden, reisen meist Herz-Lungen-Experten-Teams mit Düsenjets aus England, Hamburg oder Leipzig auf dem Stuttgarter Flughafen an. Von dort werden sie im BRK-Auto abgeholt und in die Klinik zur Organentnahme gebracht.

Es muss alles sehr schnell gehen. Vom „Ausbau“ des Herzens bis zum „Einbau“ dürfen maximal fünf Stunden vergehen, sonst ist das Organ so geschädigt, dass es wertlos wird. Bei Nieren dürfen es schon mal zwölf Stunden sein.

Für diese Arbeit nehmen die BRK-Fahrer auch mal Dauerstress wie in den letzten Tagen in Kauf. Denn sie wissen: Diese Arbeit rettet Menschenleben.

 

 

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Neu-Ulm/Lokalnachrichten/Artikel,-Wenn-es-um-Leben-und-Tod-geht-steht-der-Motor-nicht-still-_arid,2213139_regid,2_puid,2_pageid,4503.html


Pazoro · 3 mal angesehen · Einen Kommentar verfassen
18 Jul 2010 


Obwohl Patienten einen Organspendeausweis haben, geht die Hälfte der Organe in deutschen Krankenhäusern verloren.

Organspende

Foto: dpa
2009 gab es in Deutschland nur 1217 Organspender. Gleichzeitig warten
12.000 Menschen hierzulande auf eine Organspende
von Christoph B. Schiltz

Wird in Deutschland bei der Organspende geschlampt? „Die Hälfte derOrgane geht in Deutschland in den Krankenhäusern verloren, obwohl diePatienten einen Organspendeausweis haben oder die Angehörigen bereit
wären, einer Organspende zuzustimmen. Das ist beschämend für ein Land mit einem hoch entwickelten Gesundheitssystem“, sagt Peter Liese (CDU), gesundheitspolitischer Sprecher der konservativen Mehrheitsfraktion im EU-Parlament. Nach Angaben des Gesundheitsexperten sind viele Krankenhäuser „nicht optimal“ auf Organspenden vorbereitet. Liese: „Potenzielle Organspender werden häufig nicht identifiziert, und die Gespräche mit Angehörigen finden nur völlig unzureichend statt.“

Organspende-Ausweis

Foto: dpa/DPA
Der Ausweis ist eine Willenserklärung für den Todesfall, damit die Organe entnommen werden dürfen
Organspende-Ausweis

Außerdem hätten viele Ärzte im Klinikalltag keine Möglichkeit, mehrere Stunden ihrer Arbeitszeit in die Abwicklung einer Organspende zu investieren. Hinzu kommt, dass bei einer Organspende spezielle Kenntnisse nötig sind, um die Beatmung, den Flüssigkeits- und Hormonhaushalt von Hirntoten zu regeln.


Liese fordert bessere Bedingungen für Organspenden in Krankenhäusern. „Jedes Krankenhaus in Deutschland braucht einen Transplantationskoordinator, also eine Fachkraft, die über ausreichend Erfahrung mit Organspenden verfügt und die Organisation einer Transplantation übernimmt.“ In Spanien habe die Einführung von Koordinatoren zu einer Verdoppelung der Organspenden auf 34 pro eine Million Menschen geführt. „In Deutschland gibt es 14,9 Organspender pro eine Million Einwohner. Damit liegt Deutschland deutlich unter dem EU-Durchschnitt, wo 18 Spender auf eine Million Einwohner kommen“, sagt Liese.

Jeden Tag sterben im Durchschnitt drei Patienten

Die Situation ist dramatisch. Im vergangenen Jahr gab es in Deutschland nur 1217 Organspender. Gleichzeitig warten 12.000 Menschen hierzulande auf eine Organspende. Jeden Tag sterben im Durchschnitt drei Patienten,
weil ein Spenderorgan fehlt.

Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) hat das Problem erkannt. Sie hat im vergangenen Jahr in 111 Krankenhäusern mit einer neurochirurgischen Abteilung sogenannte Inhouse-Koordinatoren eingerichtet. Diese Mitarbeiter sollen die DSO über Organspender informieren. „Das ist nur ein erster kleiner Schritt, es muss viel mehr in den Krankenhäusern passieren“, sagt Liese. Bruno Meiser, Leiter des Transplantationszentrums an der Universität München im Klinikum Großhadern und Präsident von Eurotransplant, schlägt in die gleiche Kerbe: „Das Verfahren ist zu bürokratisch, außerdem kann es Probleme mit dem Tarifrecht geben.“

Die Vermittlungsstelle Eurotransplant im niederländischen Leiden koordiniert die Organspenden zwischen den Beneluxländern, Deutschland, Slowenien, Kroatien und Österreich. Meiser, der in Fachkreisen als hoch angesehener Herzchirurg gilt, wünscht sich noch mehr Mitglieder. Aber die meisten Länder schotten sich ab und wollen Spenderorgane aus dem Inland lieber für die eigenen Bürger verwenden. Diese nationalen Egoismen machen es häufig schwer, das passende Organ zum richtigen Zeitpunkt zu finden. „Ein Patient aus Karlsruhe kann keine Spenderleber aus Straßburg erhalten, einer aus Berlin keine aus Polen“, kritisiert Liese. Das EU-Parlament und die Europäische Kommission fordern ebenfalls, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu verbessern.

Für die Entnahme mehrerer Organe eines Spenders erhält das Krankenhaus 3300 Euro


Ein Problem ist auch die schlechte Vergütung von Organtransplantationen in einigen Ländern der Europäischen  Union, vor allem in Deutschland. Für die Entnahme mehrerer Organe eines Spenders („Multiorganentnahme“)
erhält ein deutsches Krankenhaus 3300 Euro – ein Almosen, so Kritiker. „Die Krankenhäuser in Deutschland machen ein Minusgeschäft bei einer Organentnahme“, sagt Professor Meiser. Zum Vergleich: In Spanien werden
dafür 6000 Euro bezahlt – plus 1500 Euro für jede Stunde im Operationssaal. Selbst ein Land wie Kroatien, in dem die Preise und Löhne viel niedriger liegen als in Deutschland, zahlt 6000 Euro an die Krankenhäuser.

Nach Ansicht von Liese müssten die Deutschen auch energischer nach ihrer Bereitschaft zur Organspende befragt werden. „Die Bundesregierung sollte dafür sorgen, dass die Bereitschaft zu einer Organspende bei der Ausstellung von Reisepass, Personalausweis, Sozialversicherungskarte oder Führerschein automatisch abgefragt wird“, fordert der Politiker.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article8499730/So-werden-Spenderorgane-in-Deutschland-vergeudet.html


Pazoro · 2 mal angesehen · Einen Kommentar verfassen
15 Jul 2010 
http://www.idowa.de/landauer-zeitung/container/container/con/754957.html

Eine Organtransplantation kann jeden treffen - Warum Cham den Preis erhalten hat


Cham. (js) Genau heute vor einer Woche haben der ärztliche Direktor des Chamer Krankenhauses, Dr. Hubert Zahnweh und Geschäftsführer Otto Hell in München den Bayerischen Organspendepreis in Bronze entgegennehmen können. 


Am Mittwoch lieferte Zahnweh bei einer Pressekonferenz im Krankenhaus ausführlich die Begründung nach. Der "Chamer Organtransplantationstag" sei ausschlaggebend gewesen, ein "Chamer Modell", das zwischenzeitlich bereits in Kalifornien schule macht. Dr. Zahnweh nannte keine Zahlen über für Landkreisbürger erfolgreiche Transplantationen, denn "es wäre unethisch damit Werbung zu betreiben". 


Der Transplantationspreis sei großer Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen, in der Öffentlichkeit verstärkt die Bereitschaft zur Organspende ins Bewusstsein zu rücken. Beeindruckend bei dieser Pressekonferenz war die Schilderung einer Frau aus dem Landkreis, welche eine Organspende für ihren Gatten miterlebt hat.



12 Jul 2010 

Pazoro · 2 mal angesehen · Einen Kommentar verfassen
04 Jul 2010 

Sunday, July 4, 2010

Better information is needed to address fears about organ donation (international organ donation awareness, Germany)


[Text by Tinker (AnnHart) and Petralisa, translation by Sabine Atkins. The German original text is below. The photo, courtesy of OneLegacy, shows Alex O'Loughlin accepting his Donate Life Hollywood's Person of the Year Award.]

Recently, two sets of parents (donor and recipient) were invited by a German newspaper to a meeting.
Europe prohibits direct contact between donor families and the recipients of their loved one's organs, so the parents were only connected through similar fates.


One set of parents lost their baby shortly after birth due to brain death.
They donated the heart of their baby to another terminally ill child.

Both sets of parents talked honestly about their feelings: One couple feels guilt, because their child was saved by the death of another child.
And questions like this come up: Are we to blame?

The other couple still had doubts whether they did the right thing at the time of their child's death.

Why are there so much less organ donations taking place? There are too many issues that make people think twice when it comes to organ donation. Unfortunately, better information about these issues isn't easily available. There are many questions that remain unanswered such as:
Will I feel pain, even when I'm brain dead ? What does "brain dead" mean? Am I really dead, or will I still feel something?

Questions like the above keep most people from registering as organ donors.

Another reason for doubt is that families don't want to bury the bodies of their loved ones without their organs. But recently, we saw this sentence: "Don't take your organs to heaven. Heaven knows that you do not need them there."


Despite all doubt, we must never forget that organ donation indeed does save lives!

We take life for granted! But it is a gift that we should give to others.
Do not let yourself be put off by fears!

In the end of their meeting, both sets of parents were joyful. The recipients, who were allowed to take the heart with no regrets! And the donor family, because of the death of their baby, the lives of 2 children were saved.

----------------------------- German original text ---------------------------

2 Elternpaare verbunden durch ein gemeinsames Schicksal.


Kürzlich wurden zwei Elternpaare (Spender und Empfänger) von einer deutschen Zeitung zu einem gemeinsamen Gespräch eingeladen. Beide Elternteile waren nicht Spender und Empfänger ein und desselben Herzens. Dieser Kontakt ist in Europa verboten.
Die eine Partei verlor ihr Baby kurz nach der Geburt durch Hirntod. Das Herz ihres toten Babies spendeten sie einem anderen totkranken Kind.
Beide Elternpaare sprechen ehrlich über ihre Gefühle. Die eine Partei, die Scham empfindet, weil ihr Kind durch den Tod eines anderen Kindes gerettet wurde. Und die Frage, sind wir schuld am Tod eines anderen Kindes.
Die andere Partei, die Zweifel hatte, zu der damaligen Zeit das Richtige zu tun.

Warum sinkt die Zahl der Organspenden? Es gibt zuviele Fragen, die die Menschen beschäftigen. Aufklärung gibt es da leider nur wenig. Es gibt viele Fragen, die unbeantwortet bleiben wie:
Gibt es ein Schmerzempfinden jenseits der Hirnfunktion? Was bedeutet "hirntot"? Ist man wirklich tot, oder spürt man noch etwas?
Leider wird in dieser Hinsicht einfach nicht genug Aufklärung betrieben. Deshalb hält es die meisten Menschen davon ab, sich als Organspender registrieren zu lassen.
Ein zweites Argument für Zweifel ist, das man nicht den vollen Körper beerdigen kann! Aber da haben wir den Spruch entgegensetzen: "Nimm Deine Organe nicht mit in den Himmel.
Der Himmel weiß, das Du sie da nicht brauchst".
Es sollte nach allem Hin und Her trotzdem der Gedanke im Vordergrund stehen, das man mit Organspende Leben retten kann!
Leben, das wir als selbstverständlich hinnehmen! Dabei ist es ein Geschenk, das jeder weitergeben sollte.
Laßt Euch nicht durch Ängste verunsichern!
Seht die Freude beider Elternpaare. Die Empfänger, die das Herz ohne Reue annehmen durften! Und die Spender, denn durch den Tod ihres Babies wurden 2 Kinder gerettet.

Quelle: http://www.proorganspende.de/
Pazoro · 6 mal angesehen · Einen Kommentar verfassen

1, 2, 3 ... 9, 10, 11  Nächste Seite